Ein lesenswertes Buch

Jürgen Kind (2017): Das Tabu. Was Psychoanalytiker nicht denken dürfen, sich aber trauen sollten. Stuttgart, Klett-Cotta

Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode im sozialen Feld

Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode hat sich beginnend in den 1970er Jahren aus der Psychoanalyse für die Therapie von schweren Persönlichkeitsstörungen entwickelt. Störungen der Persönlichkeitsentwicklung (Persönlichkeitsstörungen; sog. strukturelle Störungen) beeinträchtigen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen. Darum liegt der therapeutische Schwerpunkt bei der psychoanalytisch-interaktionellem Methode auf der interpersonellen Interaktion. Weil zwischenmenschliche Interaktion sich hinreichend nicht aus psychischen Bedingungen einzelner Personen verstehen lassen, sind …

Soeben erschienen:

Streeck-Fischer, A., Cropp, C., Streeck, U., Salzer, S. (2016). Borderline-Störungen bei Jugendlichen. Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode. Göttingen, Hogrefe